Benedikt XVI.: Der heilige Franz von Assisi, Vorbild der Treue

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ROM, 3. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat den jungen Menschen die beispielhafte Treue des heiligen Franz von Assisi zum Evangelium vor Augen geführt.



Der Heilige Vater wandte sich am Mittwoch am Ende der Generalaudienz den Jugendlichen, Kranken und Frischvermählten zu, die sich auf dem Petersplatz versammelt hatten, und erinnerte sie daran, dass die Kirche am 4. Oktober den liturgischen Gedenktag des italienischen Landespatrons begeht.

Franz von Assisi, Gründer der Ordenskongregationen der Franziskaner und der Klarissen, starb am 3. Oktober 1226 und wurde nur zwei Jahre nach seinem Tod zur Ehre der Altäre erhoben. Er ist einer der ersten Heiligen, die an ihren Händen und Füßen die Stigmata aufwiesen, die Wundmale Jesu Christi. Bekannt ist Franziskus vor allem für seine tiefe Naturverbundenheit und weil er ein großer Förderer des interreligiösen Dialogs war.

„Das leuchtende Vorbild des heiligen Franz von Assisi, dessen Gedenktag wir morgen begehen werden, möge euch, liebe Jugendliche, dazu anspornen, stets ein Leben in vollkommener Treue zum Evangelium zu führen“, erklärte Papst Benedikt in seinem Grußwort an die jungen Menschen.

Die Kranken ermutigte er, ihre Leiden und Schmerzen mutig zu ertragen und „im gekreuzigten Christus Gelassenheit und Trost zu suchen“.

Die Frischvermählten, von denen einige im Hochzeitsgewand erschienen waren, lud Papst Benedikt XVI. dazu ein, Gott und einander immer mehr zu lieben – „damit ihr die Freude erfahren könnt, die aus eurer gegenseitigen Hingabe erwächst, die offen ist für das Leben“.