Benedikt XVI.: „Die Ferienzeit ist ein Geschenk Gottes“

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ROM, 9. Juli 2007 (ZENIT.org).- Ferien sind in den Augen Benedikts XVI. ein „Geschenk Gottes“.



Mit Blick auf die drei Wochen, die er ab heute, Montag, in Lorenzago di Cadore in der norditalienischen Dolomitenregion Venetien verbringen wird, wies der Heilige Vater am Sonntag beim Angelus darauf hin, dass uns Urlaub und Erholung „Kraft für den weiteren Weg unseres Lebens“ geben.

„Denen, die die Arbeit nicht unterbrechen können – ich denke vor allem an die mit der Ernte beschäftigten Landwirte –, wünsche ich, dass sie in den Genuss der Fürchte ihrer Mühen kommen können. Auch sie mögen bei dieser Arbeit einige Zeit des Ausruhens und der Freude haben“, so der Papst in seinen Grußworten an die Pilger aus Polen.

Vor dem Gebet des „Engel des Herrn“ hatte Benedikt XVI. die Gläubigen an den Ruf Christi erinnert, daran mitzuarbeiten, „dass Gottes Liebe und Heil zu den Menschen gelangt“. Außerdem brachte er seine Freude über die Erholung von der alltäglichen Arbeit zum Ausdruck: „Die Bergluft wird mir gut tun, und ich werde mich freier dem Nachdenken und dem Gebet widmen können.“

Den Audienzteilnehmern und den Gläubigen in aller Welt wünschte er, ebenfalls Urlaub machen zu können, „um die körperlichen und geistigen Kräfte zu erneuern und einen heilsamen Kontakt zur Natur wiederzufinden“. Die Berge stellten für den menschlichen Geist eine besondere Hilfe dar, um das „hohe Maß unseres Menschseins“ wieder neu in den Blick zu bekommen.

Benedikt XVI. wird sich vom 9. bis zum 27. Juli in jenes Haus zurückziehen, in dem sich Papst Johannes Paul II. von 1987 bis 1998 insgesamt sechs Mal aufhielt. In den vergangenen beiden Jahren verbrachte Benedikt XVI. seine Sommerferien in Les Combes (Introd, Aostatal).

Während der Ferien des Papstes gibt es keine Privataudienzen und Empfänge. Auch die Generalaudienzen am Mittwoch (11., 18. und 25. Juli) entfallen.