Benedikt XVI.: Die Kirche fördert eine Wissenschaft, die allen Menschen dient

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ROM, 27. Juni 2007 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat hervorgehoben, dass die Kirche zur wissenschaftlichen Forschung ermutigt, dabei aber immer das Wohl des Menschen im Auge hat.



Am Ende der insgesamt 100. Generalaudienz, die ganz im Zeichen des heiligen Kirchenlehrers Cyrill von Jerusalem aus dem vierten Jahrhundert stand, wandte sich der Heilige Vater am Mittwochvormittag im Rahmen der üblichen Grüße an die verschiedenen Sprachgruppen an die Teilnehmer eines internationalen Kongresses über adulte Stammzellen. Der Kongress war von der ersten und größten der drei staatlichen Universitäten Roms, „La Sapienza“, organisiert worden.

Benedikt XVI. betonte, dass der Kongress es sich zum Ziel gesetzt habe, „autologe Zelltherapien im Bereich des Herzens durch die Nutzung adulter Stammzellen“ zu entwickeln.

In seinem Grußwort bekräftigte der Papst die Stellung der katholischen Kirche gegenüber dem wissenschaftlichen Fortschritt. „Die Stellung der Kirche, die von der Vernunft und der Wissenschaft gestützt wird, ist eindeutig: Die wissenschaftliche Forschung ist richtigerweise zu ermuntern und zu fördern, allerdings nur dann, wenn dies nicht zum Schaden anderer Menschen geschieht, deren Würde von den ersten Stadien der Existenz an unantastbar ist.“