Benedikt XVI.: Die Macht des Blutes Jesu Christi erfahren

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ROM, 6. Juli 2006 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. wies am Mittwoch darauf hin, dass der Juli jener Monat ist, in dem die Christen in besonderer Weise dazu eingeladen sind, die Macht des erlösenden Blutes Christi zu erfahren.



Bevor sich der Heilige Vater endgültig von den 25.000 Teilnehmern seiner letzten Generalaudienz vor den Sommerferien verabschiedete, erinnerte er in polnischer Sprache daran, dass wir uns nun in jenem Monat befänden, "in dem traditionellerweise das allerheiligste Blut Jesu Christi verehrt wird".

In der heutigen Welt werde ununterbrochen "unschuldiges menschliches Blut" vergossen, beklagte der Papst. "Die Herzen der Menschen sind häufig eher von Hass erfüllt als von evangeliumsgemäßer Liebe; oft sind sie eher von Verachtung und Arroganz erfüllt als von der Sorge um die Menschheit."

Angesichts dieser Situation rief Benedikt XVI. die Gläubigen dazu auf, "dafür zu beten, dass die moderne Menschheit die Macht des Blutes Christi erfahren möge, das am Kreuz vergossen wurde, um uns alle zu erlösen".