Benedikt XVI. empfängt den Präsidenten Pakistans

Im Focus: die Gewalt gegen Christen

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ROM, 1. Oktober 2009 (ZENIT.org).-Es ist notwendig, „jede Form der auf Religionszugehörigkeit basierenden Diskriminierung zu überwinden“. Dies verdeutlichte Papst Benedikt XVI. am heutigen Vormittag dem Präsidenten der Islamischen Republik von Pakistan Asif Ali Zardari während eines Gesprächs, in dessen Verlauf auch über die Angriffe gegen Christen gesprochen wurde, zu denen es in der jüngsten Vergangenheit im asiatischen Land gekommen war.

Die herzlichen Gespräche – so eine Mitteilung des vatikanischen Presseamtes – haben es ermöglicht, sich mit der aktuellen Situation in Pakistan zu beschäftigen, dies unter besonderer Bezugnahme auf den Kampf gegen den Terrorismus sowie auf das Engagement, eine in all ihren Teilen tolerantere und harmonischere Gesellschaft zu bilden.“

Weiterer Gegenstand der Gespräche sei der positive Beitrag der katholischen Kirche zum sozialen Leben des Landes durch ihre Tätigkeit im Bereich der Erziehung, des Gesundheitswesens und der Wohlfahrt gewesen.

Aufgrund der jüngsten Vorfälle der Gewalt gegen Christen „wird die Notwendigkeit hervorgehoben, jede Form der auf Religionszugehörigkeit basierenden Diskriminierung zu überwinden, dies mit dem Ziel, die Achtung der Rechte aller Bürger zu fördern“.

Nach der Begegnung mit dem Papst wurde der pakistanische Präsident von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone in Begleitung des Sekretärs für die Beziehungen mit den Staaten, Erzbischof Dominique Mamberti, empfangen.