Benedikt XVI. empfängt Palästinenserpräsidenten in Audienz

Mahmoud Abbas zu Gast im Vatikan

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VATIKANSTADT; 18. Dezember 2012 (ZENIT.org). - Am Montagvormittag empfing Papst Benedikt XVI. Mahmoud Abbas, den Präsidenten der palästinensischen Befreiungsbewegung, in Audienz. Im Anschluss wurde Abbas von Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone zusammen mit Erzbischof Dominique Mamberti, dem Sekretär für die Beziehung zwischen den Staaten, begrüßt.

In den herzlichen Gesprächen ging es um die Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen, durch die Palästina als ein Nicht-Mitglieds-Beobachtungsland der UN anerkannt wurde. Man gab der Hoffnung Ausdruck, dass diese Initiative zum Finden einer fairen und nachhaltigen Lösung des Israel-Palästina-Konflikts beitragen möge, die nur durch gegenseitige Verhandlungen mit gutem Willen und gegenseitigem Respekt beider Parteien erreicht werden könne.

Die Aufmerksamkeit richtete sich dann auf die Situation in der Region, die von mehreren Konflikten erschüttertwird, in der Hoffnung, dass der Wille zur Versöhnung und zum Frieden wachse.

Zum Schluss wurde der Beitrag der christlichen Gemeinden hervorgehoben, die mit ihrem Wirken das Gemeinwohl in den palästinensischen Territorien und dem ganzen Mittleren Osten unterstützen könnten.

[Übersetzung aus dem Italienischen von Jan Bentz]