Benedikt XVI. ermutigt Franziskaner zur mutigen Evangelisierung im Heiligen Land

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ROM, 5. Juni 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat das Kapitel der Kustodie des Heiligen Landes, das am 3. Juni in Bethlehem eröffnet wurde, schriftlich dazu ermutigt, das Evangelium immer wirkungsvoller zu verkünden.



Der Heilige Vater bete darum, dass die bedeutende Versammlung in Treue zum Geist des heiligen Franz von Assisi „mit erneuertem apostolischen Schwung auf die neuen Herausforderungen unserer Tage antwortet“, heißt es in dem Telegramm, das der Staatssekretär des Vatikans, Kardinal Tarcisio Bertone, im Auftrag von Papst Benedikt dem Franziskaner-Kustos Pierbattista Pizzaballa übermittelte.

Nach der Botschaft, deren Inhalt am Dienstag von „Radio Vatikan“ bekannt gegeben wurde, wünscht der Bischof von Rom, dass die Tagung dazu dienen möge, „ein großherziges pastorales Engagement an den heiligen Städten von neuem zu beleben sowie den Gläubigen der Gemeinden vor Ort und den Pilgern das Evangelium immer wirkungsvoller zu verkünden“.

Die zentrale Frage, mit der sich das Kapitel der Kustodie des Heiligen Landes in diesen Tagen beschäftigt, lautet: „Herr, was soll nach deinem Willen im Heiligen Land getan werden?“ 47 Vertreter aller Franziskaner der Kustodie nehmen an den Beratungen teil. Die Tagung, die bis zum 12. Juni dauert, zielt darauf ab, „die geeignetsten Wege zu suchen und zu finden, um die Mission der Franziskaner im Heiligen Land lebendiger und wirkungsvoller zu machen“.