Benedikt XVI. ermutigt Katholiken in China zum Glaubenszeugnis

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ROM, 26. Mai 2008 (ZENIT.org). – Nach dem gestrigen Angelusgebet grüßte Papst Benedikt XVI. in besonderer Weise die auf dem Petersplatz versammelten chinesischen Christen. Sie waren aus ganz Italien zum Weltgebetstag für China zusammengekommen, der am Samstag zum ersten Mal begangen worden war.



Benedikt XVI. vertraute alle Menschen in der kommunistischen Volksrepublik, die in den vergangenen Tagen infolge des verheerenden Erdbebens ums Leben gekommen sind, der barmherzigen Liebe Gottes an, und brachte gegenüber allen, die Stunden der Angst und des Leidens erleben, erneut seine tiefe Verbundenheit zum Ausdruck. Der Papst sprach die Hoffnung aus, dass die Bevölkerung der betroffenen Gebiete bald zur Normalität des Alltags zurückkehren könne.

Der Heilige Vater bat die Jungfrau Maria, den „Einsatz all derer zu unterstützen, die in China unter den täglichen Mühen weiter glauben, hoffen und lieben – damit sie sich niemals fürchten, der Welt von Jesus und Jesus von der Welt zu erzählen“.

Die Christen sollten „stets glaubwürdige Zeugen“ der Liebe Jesu sein, „indem sie mit dem Felsen Petrus vereint bleiben, auf dem die Kirche gebaut ist“.