Benedikt XVI. ernennt Generalvikar Elmar Fischer zum dritten Bischof von Feldkirch

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ROM/WIEN, 24. Mai 2005 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat Msgr Elmar Fischer zum Bischof der österreichischen Diözese Feldkirch ernannt. Dies wurde am heutigen Dienstag im Vatikan bekannt gegeben.



Der insgesamt dritte Bischof der Diözese Feldkirch, der sich für sein neues Amt den Wahlspruch "Sucht zuerst das Reich Gottes – in allem" (Mt 6,33) ausgesucht hat, wurde am 6. Oktober 1936 in Feldkirch geboren. Nach dem Philosophie- und Theologiestudium in Innsbruck wurde der ausgebildete Volksschullehrer am 29. Juni 1961 zum Priester geweiht. Er wirkte zunächst als Kaplan in der Pfarre Lustenau-Rheindorf, von 1965 bis 1970 als Pfarrer von Sibratsgfäll in Vorarlberg.

Zwölf Jahre lang leitete der Priester das bischöfliche Studieninternat "Marianum" in Bregenz, ehe er von 1982 bis 1989 als Direktor des Diözesanzentrums für Ehe und Familie wirkte. Der Priester, der auch ausgebildeter Ehe- und Familienberater sowie Psychotherapeut ist, wurde 1989 zum Generalvikar von Feldkirch ernannt. Seit 7. Oktober 2004 arbeitete er dort als Ständiger Vertreter des Apostolischen Administrators von Feldkirch, seinem ehemaligen Bischof Klaus Küng, der damals mit der Leitung der Diözese St. Pölten betraut worden war. Dieser begrüßte am Dienstag die Ernennung seines langjährigen Weggefährten, den er ausdrücklich als seinen Freund bezeichnete, mit den Worten: "Ich fühle mich mit Elmar Fischer sehr verbunden. Immerhin hatte der neue Bischof durch meine gesamte Amtszeit hindurch das Amt des Generalvikars inne (…). Da Fischer schon jahrelang in allen diözesanen Fragen und Zielsetzungen mit einbezogen war, sehe ich in ihm einen Nachfolger, der für Kontinuität der Arbeit sorgen wird."

Der 68-jährige Msgr Elmar Fischer ist nach Bischof Bruno Wechner (1968-1989) und Bischof Klaus Küng (1989-2004) der dritte Bischöfe der 1968 errichteten Diözese Feldkirch. Sie besteht aus 124 Pfarrgemeinden, 14 Seelsorgestellen sowie sieben Filialkirchen und beheimatet rund 267.000 Katholiken.

Christoph Kardinal Schönborn, Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Wien, hieß den neuen Mitbruder herzlich willkommen und lud alle Gläubigen dazu ein, für den neuen Bischof zu beten.