Benedikt XVI.: Eucharistischer Weltkongress, Stärkung der christlichen Identität

Grußworte am Ende der heutigen Generalaudienz

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ROM, 18. Juni 2008 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. gedachte heute, Mittwoch, am Ende der Generalaudienz auf dem Petersplatz des 49. Eucharistischen Weltkongresses, der in diesen Tagen im kanadischen Quebec stattfindet. Die Kongressteilnehmer beleuchten das Thema: „Die Eucharistie, Geschenk Gottes für das Leben der Welt“.



Der Heilige Vater bekräftigte, dass er sich geistig mit allen Teilnehmern verbinde, und sprach den Wunsch aus, dass dieses kirchliche Großereignis für die Kirche in Kanada und der ganzen Welt „eine Zeit des intensiven Gebetes, des Nachsinnens und der Betrachtung des Geheimnisses der heiligen Eucharistie“ sein möge.

Der Kongress, der am kommenden Sonntag zu Ende gehen wird, möge darüber hinaus dazu beitragen, dass der „Glaube der Kirche an die Realpräsenz Christi im Allerheiligsten Altarsakrament“ stärker werde.

Abschließend richtete sich Papst Benedikt direkt an die Gläubigen und forderte sie auf: „Beten wir außerdem darum, dass dieser Internationale Eucharistische Kongress in den Gläubigen – nicht nur in den kanadischen Gläubigen, sondern auch in den Gläubigen so vieler anderer Nationen in der Welt – das Bewusstsein für die geistigen Werte und jene Werte des Evangeliums neu entfachen möge, die im Lauf der Geschichte ihre Identität geprägt haben.“

Mit Blick auf die Sommerferien hatte sich der Bischof von Rom zuvor mit einem besonderen Grußwort an alle anwesenden Jugendlichen, Kranken und Frischvermählten gewandt.

„Liebe Jugendliche, während ich an eure Kameraden denke, die noch ihre Prüfungen ablegen müssen, wünsche ich euch, die ihr schon Ferien habt, dass ihr den Sommer nutzt, um gute soziale und religiöse Erfahrungen zu machen.

Euch, lieben Kranken, wünsche ich, dass ihr in der Nähe eurer Angehörigen Trost und Linderung erfahren möget. Und an euch, liebe Frischvermählte, richte ich die Einladung, diese sommerliche Zeit dafür zu verwenden, den Wert eurer Sendung in der Kirche und in der Welt immer besser zu verstehen.“