Benedikt XVI. fordert ein Ende der Gewalt im Kongo

Eindinglicher Appell an die Kriegsparteien

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ROM, 10. November 2008 (ZENIT.org).- Nach dem Angelusgebet rief Papst Benedikt XVI. gestern, Sonntag, eindringlich zum Ende der Gewalt im kongolesischen Nord-Kivu auf.



Blutige bewaffnete Kämpfe und systematische Gräueltaten haben nach Worten des Bischofs von Rom bereits das Leben zahlreiche Zivilisten gefordert, und sie täten dies weiterhin. Zerstörungen, Plünderungen und Gewaltakte aller Art hätten darüber hinaus Zehntausende von Menschen gezwungen, sogar das Wenige zu verlassen, was sie zum Überleben gehabt hätten. Nach aktuellen Statistiken sind gegenwärtig mehr als eineinhalb Millionen Menschen auf der Flucht.

Der Heilige Vater sicherte den Betroffenen seine Nähe zu, um anschließend alle zu ermutigen und zu segnen, die sich für die Linderung der Leiden all dieser Menschen einsetzen.

Der Papst betete besonders für die Familien, denen ihre lieben Verwandten entrissen worden seien, und erneuerte an alle Kriegsparteien seinen dringlichen Appell zur Zusammenarbeit. Dieser Weg zur Wiederherstellung des Friedens müsse „unter Wahrung der Legalität und vor allem der Würde eines jeden Menschen“ gegangen werden.