Benedikt XVI. fordert internationale Unterstützung für Zentralafrikanische Republik

Empfang von Präsident François Bozizé im Vatikan

| 1082 klicks

ROM, 22. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat an die internationale Gemeinschaft appelliert, der Zentralafrikanischen Republik zu helfen, die große Armut in diesem Land zu überwinden.



Der Heilige Vater traf am Samstag für zehn Minuten mit dem Staatspräsidenten des 4,3-Millionen-Staates, François Bozizé, zusammen, der sich anschließend mit Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone und Erzbischof Dominique Mamberti unterhielt, dem Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten.

Im Mittelpunkt der „herzlichen Gespräche“ standen nach Angaben des Heiligen Stuhls verschiedene Themen, die mit der aktuellen Situation der Zentralafrikanischen Republik zu tun haben. Angesprochen wurden etwa der „Friedensprozess und die Rolle, die die Kirche im Bereich des landesweiten Dialogs, im Gesundheits- und Bildungswesen spielt“.

Ferner heißt es im Bericht des Pressesaals des Heiligen Stuhls: „Außerdem wurde über die Notwendigkeit der Hilfe seitens der Internationalen Gemeinschaft gesprochen, damit das Land die Armut und andere Schwierigkeiten überwinden kann, mit denen es gerade zu kämpfen hat.“

35 Prozent der 4,3 Millionen Einwohnern der Zentralafrikanischen Republik sind Anhänger von Naturreligionen. Je 25 Prozent sind katholisch beziehungsweise protestantisch, 15 Prozent sind muslimisch.