Benedikt XVI. gedenkt der zahlreichen Opfer des Flugzeugunglücks vor der Küste Russlands

Beileidstelegramm an den Apostolischen Nuntius in Armenien

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ROM, 3. Mai 2006 (ZENIT.org).- Der Heilige Vater hat allen, die auf irgendeine Weise von den Folgen des tragischen Flugzeugabsturzes über dem Schwarzen Meer betroffen sind, sein tiefes Mitgefühl ausgedrückt. Ein armenisches Passagierflugzeug war beim Landeanflug auf den russischen Badeort Sotschi aufgrund der stürmischen Wetterlage ins Schwarze Meer gestürzt. Aller Voraussicht nach sind alle 113 Insassen umgekommen.



Im Beileidstelegramm, das Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano im Auftrag Benedikts XVI. dem Apostolischen Nuntius in Armenien zukommen ließ, heißt es, dass sich der Heilige Vater vor den zahlreichen Opfern verneige und den Herrn anrufe, damit sich dieser aller erbarme und ihnen die ewige Ruhe in seinem Reich schenke. Nach dem Schreiben, das am heutigen Tag vom Vatikan veröffentlicht wurde, betet Benedikt XVI. besonders für die Familienangehörigen der Opfer, für die Verschollenen, für alle, die trauern, sowie für die Regierenden und "das gesamte armenische Volk".

Der Airbus A-320 der Fluggesellschaft Armavia war im armenischen Eriwan gestartet und auf dem Weg zum südrussischen Badeort Sotschi ins Schwarze Meer gestürzt. Der Passagierliste zufolge waren neben 26 russischen Staatsbürgern ausschließlich Armenier an Bord.