Benedikt XVI. gedenkt des Weltlepratages

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ROM, 26. Januar 2009 (ZENIT.org).- Nach dem Angelusgebet des gestrigen Sonntages gedachte Papst Benedikt XVI. des Weltlepratages, der vor 55 Jahren von Raoul Follereau ins Leben gerufen worden war.



Der Papst erinnerte die Gläubigen daran, dass die Kirche auf den Spuren Jesu immer eine besondere Aufmerksamkeit gegenüber den Menschen habe, die unter dieser Krankheit leiden. Zeichen hierfür sei auch die Botschaft, die vor einigen Tagen vom Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst verbreitet worden ist.

Der Heilige Vater brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Vereinten Nationen mit einer jüngsten Erklärung des Hohen Kommissariats für Menschenrechte die Staaten zum Schutz der Leprakranken und ihrer Familienangehörigen aufgerufen hatten, und ermutigte schließlich alle in ihrem Dienst, diesich für die Genesung und eine gute soziale Einbindung der Leprakranken einsetzen. Auf Französisch grüßte er die Internationale Union der Verbände „Raoul Follereau“, die ihr „Werk der Nächstenliebe bei den Leprakranken fortsetzt und gegen diese Krankheit sowie alle Arten von Armut kämpft“.

Der Heilige Vater widmete seine Gedanken anschließend den Völkern verschiedener Länder Ostasiens, die sich auf die Feier des Mondneujahrs vorbereiten. Er wünschte ihnen, dieses Fest in Freude erleben zu können. Die Freude sei der Ausdruck für „die Harmonie mit sich selbst“. Derartiges könne nur vom Einklang mit Gott und seiner Schöpfung herrühren. Diese Freude solle stets in den Herzen aller Bürger „dieser mir so teuren Nationen“ lebendig sein und in die Welt ausstrahlen.