Benedikt XVI.: Gott und den Nächsten in der Fastenzeit neu lieben lernen

| 548 klicks

ROM, 16. März 2006 (ZENIT.org).- In der Fastenzeit ist der Christ in besonderer Weise dazu eingeladen, Gott und den Nächsten neu lieben zu lernen.



Im Anschluss an seine erste Katechese über die untrennbare Einheit, die zwischen Christus und seiner Kirche besteht, begrüßte Papst Benedikt XVI. gestern, Mittwoch, in elf Sprachen die rund 30.000 Gläubigen, die an der Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom teilnahmen, und rief sie dazu auf, die persönliche Beziehung zu Jesus und ihren Mitmenschen zu vertiefen.

Auf Italienisch ermutigte der Heilige Vater besonders die Jugendlichen, Kranken und Frischvermählten, während der Tage der Vorbereitung auf das Leiden, den Tod und die Auferstehung unseres Herrn "das treue, sohngemäße Festhalten Jesu am Willen des Vaters nachzuahmen". Was das konkret bedeute, erklärte der Papst auf Tschechisch, als er darauf hinwies, worum es in der Fastenzeit zuallererst gehe: den Herrn um eine "wahre und tiefe Bekehrung" zu bitten. Dann werde man in der Vorbereitungszeit auf Ostern hin "im Glauben, in der Hoffnung und in der christlichen Liebe" wachsen, versprach der Papst auf Slowenisch.

Auf Kroatisch ermutigte Benedikt XVI. schließlich die Anwesenden, für die Bedürfnisse des Nächsten "noch offener" zu sein und "mit unserem Leben Zeugnis zu geben für Christus, der sich für uns hingegeben und uns geliebt hat bis zur Vollendung".