Benedikt XVI. hat Opfern der Taifune in Asien Anteilnahme bekundet

50.000 Dollar wurden für die Opfer der Katastrophe bereitgestellt

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ROM, 19. August 2009 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat den Opfern der Taifune in Asien seine Anteilnahme bekundet. In den vergangenen Tagen waren Tausende von Menschen in den Philippinen, in Taiwan und China von schweren Unwettern betroffen. Der Papst gedachte auch der Opfer des schweren Erdbebens in Japan.

Auch mehrere Tage nach dem Durchzug des Taifuns „Morakot" über Taiwan ist die endgültige Zahl der bei mehreren Erdrutschen Verschütteten noch unklar. Nach Behördenangaben starben durch den schwersten Sturm in Taiwan seit über 50 Jahren mindestens 400 Menschen des Inselstaates. Die Behörden gehen aber davon aus, dass diese Zahl weiter steigt. Hunderte von Menschen werden noch vermisst. Nach Auskunft der Tageszeitung „China Post" vom 15. August hat der Papst als Soforthilfe und Zeichen der Solidarität 50.000 Dollar für die Opfer der Katastrophe bereitgestellt.

Im Anschluss an die Generalaudienz in Castel Gandolfo hatte Benedikt XVI. vor genau einer Woche, am 12. August, an die verheerenden Naturkatastrophen erinnert und erklärt: „Ich möchte meine spirituelle Nähe all jenen zusichern, die ihre Häuser verloren haben, und lade alle ein, für die Toten und ihre Hinterbliebenen zu beten. Ich hoffe, dass die Leiden der Opfer durch Solidaritätsbekundungen gelindert werden und ihnen auch materiell geholfen wird.“

Im Zentrum und im Süden Taiwans sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums mehr als 17.000 Soldaten bei den Rettungsarbeiten im Einsatz. Auch Tage nach dem Durchzug des Taifuns waren noch immer rund 30.000 Haushalte ohne Strom. 750.000 Menschen mussten ohne Trinkwasser auskommen.

Auch auf den Philippinen und an der Südostküste Chinas hat „Morakot" eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Auf den Philippinen starben 22 Menschen, und Tausende wurden obdachlos. In China riss der Taifun sechs Menschen in den Tod; mehr als 6.000 Häuser wurden zerstört.