Benedikt XVI.: Kinder vor Gewalt und Missbrauch besser schützen!

Begegnung mit der UN-Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten

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ROM, 25. Juni 2009 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat zu mehr Schutz von Kindern gegen Gewalt und Krieg aufgerufen.

Gestern, Mittwoch, empfing der Bischof von Rom Radhika Coomaraswamy, die UN-Sonderbeauftragte für Kinder in bewaffneten Konflikten. Viele Kinder lebten in Angst, würden alleingelassen und litten unter Hunger, Missbrauch und Krankheit, hatte er zuvor während der Generalaudienz auf dem Petersplatz erklärt.

Benedikt XVI. grüßte bei dieser Gelegenheit auch Coomaraswamy, die als Vorkämpferin für die Menschenrechte von Kindern gilt, und würdigte ihren Einsatz. „Ich schätze Ihren Einsatz für die Verteidigung der Opfer von Gewalt und bewaffneten Konflikten zutiefst“, so der Papst. Er fühle sich mit all diesen kleinen Opfern verbunden und gedenke ihrer im Gebet.

Unter den mehreren Zehntausend Teilnehmern der Generalaudienz befand sich auch eine Delegation der UN-Sonderbeauftragten. Nach der Audienz wurde Radhika Coomaraswamy, die aus Sri Lanka stammt, auch von Erzbischof Dominique Mamberti empfangen, Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten und somit der „Außenminister“ des Vatikans.