Benedikt XVI. lobt „Kirche in Not“ für Engagement in Russland

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ROM, 20. April 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat dem weltweiten pastoralen Hilfswerk Kirche in Not dafür gedankt, dass es dabei hilft, Brücken zwischen der katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche zu bauen.



Bei einem persönlichen Treffen mit Führungskräften der Gründung von Pater Werenfried van Straaten, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert, lobte Benedikt XVI. das Hilfswerk für sein Engagement in Russland, wo die Organisation enge Verbindungen sowohl mit der katholischen als auch mit der russisch-orthodoxen Kirche geknüpft hat.

Während des Gesprächs, das vergangene Woche in der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo südwestlich von Rom stattfand, sprach der Bischof von Rom Peter Humeniuk, dem für Russland zuständigen Projektreferenten, für seine Bemühungen um einen besseren Kontakt und gegenseitiges Verständnis seinen Dank aus.

Peter Humeniuk hat im Namen von „Kirche in Not“ weite Teile Russlands bereist, um beide Kirchen bei der Ausbildung des Klerus und der Ausführung anderer pastoraler Programme zu unterstützen. Benedikt XVI. hat die Einheit der Christen zu einer Priorität seines Pontifikates erklärt.

Pater Werenfried van Straaten war 1992 nach Moskau gereist, wo ihm Patriarch Alexej II. seinen Segen für den Beginn der Hilfe für die russisch-orthodoxe Kirche erteilte. Für „Kirche in Not“ und Peter Humeniuk ist die Unterstützung der russisch-orthodoxen Kirche „eine bescheidene Geste der Brüderlichkeit“.

Bei der Begegnung begrüßte der Heilige Vater auch Pater Joaquín Alliende, den Internationalen Geistlichen Leiter des Hilfswerks, der die Delegation nach Rom anführte, und beglückwünschte ihn zur Aufgabe, das Werk von Pater Werenfried fortzuführen; dies sei ein Privileg für einen Priester.

Der Papst traf ebenfalls Nikolai Goryachkin, den Direktor von „Blagovest Media“, aus Sankt Petersburg und Mark Riedemann, den Direktor des „Catholic Radio and Television Network“ (CRTN), das mit „Kirche in Not“ zusammenarbeitet. Er sagte ihnen, er schätze ihre Arbeit, und ermutigte sie, ihre Medienaktivitäten fortzusetzen.

Die Delegation war nach Rom gekommen, um einen Film über Papst Benedikt XVI. zu drehen. Er soll auf Russisch ausgestrahlt werden.