Benedikt XVI. pilgert zu Pater Pio von Pietralcina

Kardinal Bertone kündigt die Reise des Papstes für das Jahr 2009 an

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ROM, 24. September 2008 (ZENIT.org).- Genau am 23. September vor vierzig Jahren starb der heilige Pater Pio von Pietralcina. Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone feierte aus diesem Anlass in der Basilika von San Giovanni Rotondo in Apulien einen Festgottesdienst.

In seiner Predigt machte Kardinal Bertone den zahlreichen versammelten Gläubigen eine große Überraschung. „Benedikt XVI. hat mir aufgetragen, euch zu sagen,“, so Bertone, „dass alles bereit ist. Der Heilige Vater wird gerne im kommenden Jahr nach San Giovanni Rotondo kommen.“

Karidnal Bertone würdigte Pater Pio, der nicht nur in Italien von vielen Gläubigen als ein ihr Leben bestimmender Heiliger verehrt wird, als einen demütigen und treuen Diener Christi. Seine Tätigkeit als Seelsorger im Beichtstuhl habe einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, den Sinn für die Barmherzigkeit Gottes neu zu entdecken.

Als weiteren Moment des Gedenkens zitierte Bertone den 90. Jahrestages des Erscheinens der Stigmata am Leib des Kapuzinerpaters. Auch durch das eucharistische Opfer, das in Pater Pio dank des Geschenks der Stigmata Fleisch geworden sei, habe der Heilige sichtbar das Bild des Gekreuzigten wiedergegeben. Die Stigmata hätten leiblich jedes Mal, wenn er das Sakrament der Vergebung spendete, den von Christus gezahlten Blutzoll vermittelt.

Im Abstand von 40 Jahren seit seinem Tod ist, so Kardinal Bertone abschließend, Pater Pio „wie ein Strom von sprudelndem reichem Wasser, von dessen Quelle alle das frische Wasser der Wahrheit und der Liebe trinken könne, das der Herr allen in Fülle bietet“.