Benedikt XVI. ruft aus Anlass des „Tages der Umwelt“ zum Respekt vor der Schöpfung auf

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ROM, 6. Juni 2007 (ZENIT.org).- Anlässlich des „Tages der Umwelt“ am 5. Juni ließ Papst Benedikt XVI. durch Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone den Teilnehmern des parlamentarischen Komitees „Freunde der Stiftung Schwester Natur“ („Amici della Fondazione Sorella Natura“) eine Botschaft übermitteln.

Der Heilige Vater formuliert in seiner Botschaft die Mahnung, die Schöpfung immer zu respektieren und einer „Kultur der Umwelt“ zum Durchbruch zu verhelfen, die auf der Achtung der ethischen Werte, dem Schutz des Lebens sowie einer solidarischen Wirtschaft und einer tragbaren Entwicklung gründen soll.

80 italienische Parlamentarier aus verschiedenen Parteien nehmen an der Initiative teil. Das Komitee geht auf die Stiftung „Schwester Natur“ zurück, die vor 15 Jahren in Assisi gegründet wurde, um die Ausbreitung einer „weisen Ökologie“zu fördern. Die Stiftung inspiriert sich an der Botschaft des heiligen Franziskus.

Auf der einen Seite soll durch eine streng wissenschaftliche Forschung in den Bereichen Ethik und Naturwissenschaft ein konkreter Beitrag zu einer tragbaren Entwicklung geleistet werden, auf der anderen Seite soll die richtige Beziehung zwischen Mensch und Schöpfung wiederhergestellt werden.

Der „Tag der Umwelt“, der jedes Jahr am 5. Juni begangen wird, erinnert an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm.