Benedikt XVI. ruft Christen und Moslems im Irak dazu auf, jede Form von Gewalt zu verurteilen

Päpstliches Beileidstelegramm beklagt die Hunderten toten Schiiten in Bagdad

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ROM, 1. September 2005 (ZENIT.org).- In einem von Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano unterzeichneten Telegramm drückt Papst Benedikt XVI. den staatlichen und religiösen Verantwortungsträgern im Irak sowie allen, die in der einen oder anderen Weise von der furchtbaren Massenpanik betroffen sind, die am Mittwoch nach Angaben des irakischen Innenministeriums mindestens 953 schiitischen Pilgern im Norden Bagdads den Tod brachte, sein tiefstes Mitgefühl aus.



In der Botschaft, die heute, Donnerstag, vom Pressebüro des Heiligen Stuhls veröffentlicht worden ist, heißt es unter anderem, dass der Heilige Vater allen Opfern sein inständiges Gebet zusichert und für sie um die Kraft und den Trost Gottes bittet. Insbesondere bete er dafür, dass im Irak "ein Klima der Versöhnung und des gegenseitigen Vertrauens" Einzug halten möge. Benedikt XVI. erhofft sich außerdem, "dass sich alle vereinen, die an den einen Gott glauben, um jede Form von Gewalt zu verurteilen und gemeinsam für die Wiedererlangung der Einheit zu arbeiten".