Benedikt XVI. ruft erneut zur Unterstützung der Bevölkerung von Myanmar auf
Größte Naturkatastrophe seit Dezember 2004 soll 50.000 Menschenleben gefordert haben
| 503 klicks
ROM, 7. Mai 2008 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. brachte heute am Ende der Generalaudienz erneut seine geistige Verbundenheit mit der Not leidenden Bevölkerung von Myanmar, dem ehemaligen Birma, zum Ausdruck. Im Zuge des verheerenden Wirbelwindes, der das südostasiatische Land am vergangenen Samstag erreichte, haben nach vorsichtigen Schätzungen der UNO rund 50.000 Menschen den Tod gefunden. Rund 1 Million Menschen sind obdachlos. Es handelt sich um die größte Naturkatastrophe in der Region seit dem Tsunami im Dezember 2004.
Der Heilige Vater bekräftigte, dass er sich den Hilferuf des Volkes von Myanmar zu Eigen mache. „Wie ich bereits in meiner Solidaritätsbotschaft zugesichert habe, die ich dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz zukommen ließ, stehe ich den betroffenen Menschen geistig nahe“, erklärte der Bischof von Rom.
„Darüber hinaus möchte ich meine Einladung an alle erneuern, das Herz für Mitgefühl und Großzügigkeit zu öffnen, damit dank der Zusammenarbeit aller, denen dies möglich ist und die Hilfe leisten wollen, die Leiden gelindert werden können, die von einer derart ungeheuren Tragödie verursacht worden sind.“


Kommentiere