Benedikt XVI. ruft zur Stärkung der christlichen Wurzeln auf

Begegnung mit den Präsidenten Bulgariens und Mazedoniens

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ROM, 26. Mai 2009 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat Europa aufgerufen, seinen christlichen Wurzeln treu zu bleiben. Die Heiligen Kyrill und Method könnten diesbezüglich als Vorbild dienen.

Aus Anlass der Feiern zu Ehren der beiden heiligen Europapatrone – ihr Gedenktag wird im Westen am 14. Februar begangen, in den orthodoxen Kirchen aber, die dem julianischen Kalender folgen, am 11. Mai – empfing der Papst am Freitag, dem 22. Mai, den bulgarischen Staatspräsidenten Georgi Parvanov sowie den mazedonischen Staatspräsidenten George Ivanov jeweils samt Gefolge. Es ist mittlerweile Tradition, dass Delegationen aus diesen beiden Ländern zu den Feiern nach Rom reisen.

Benedikt XVI. betonte bei den Treffen, die getrennt erfolgten, dass die Heiligen Kyrill und Method „Quellen des Lichts und der Hoffnung" seien. „Ihr spirituelles Erbe hat das Leben der slawischen Völker geprägt."

Von Bulgarien wünscht sich der Heilige Vater, dass es „nachhaltig am Aufbau eines Europas beiträgt, das seinen christlichen Wurzeln treu bleibt".