Benedikt XVI.: Seid „Bauleute der Versöhnung“ wie der heilige Albertus Magnus

Worte des Papstes an junge Menschen, Kranke und Frischvermählte

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ROM, 14. November 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. führte den Gläubigen heute, Mittwoch, zum Abschluss der Generalaudienz den heiligen Bischof Albertus Magnus als „Apostel des Friedens unter den Völkern seiner Zeit“ vor Augen.



Der liturgische Gedenktag des berühmten Dominikanerpaters, der im 13. Jahrhundert Bischof von Regensburg war, wird jedes Jahr am 15. November begangen. Der Heilige wurde um 1200 in Lauingen an der Donau geboren und starb 1280 in Köln. 1931 wurde er heilig gesprochen und zum Kirchenlehrer ernannt.

„Sein Beispiel möge euch, liebe junge Menschen – vor allem euch, liebe Studenten des Collegio Mondo Unito dell’Adriatico, und euch, liebe Alumnen der Philosophischen Fakultät der Päpstlichen Salesianeruniversität –, dazu anregen, Bauleute der Versöhnung und der Gerechtigkeit zu sein“, erklärte Papst Benedikt vor Zehntausenden von Gläubigen auf dem Petersplatz.

Anschließend wandte er sich den Kranken zu und sagte: „Er ermutige euch, liebe Kranke, dem Herrn zu vertrauen, der uns in der Zeit der Prüfung nie im Stich lässt.“

Schließlich wandte sich der Heilige Vater an die Ehepaare und Frischvermählten. Ihnen gab er den Rat, sich vom Beispiel des heiligen Bischofs dazu inspirieren zu lassen, „im Evangelium die Freude zu entdecken, die es bedeutet, das Leben, dieses unermessliches Geschenk Gottes, anzunehmen und ihm großherzig zu dienen“.