Benedikt XVI.: Seien wir „Werkzeuge des Guten in der Welt“!

Voraussetzung ist die persönliche Beziehung mit Jesus Christus

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ROM, 7. Juni 2009 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat alle Menschen aufgerufen, mit Jesus Christus Umgang zu pflegen, um mit ihm vereint als „Werkzeug des Guten in der Welt“ wirken zu können.



„Wann werden die Menschen lernen, dass das Leben heilig ist und allein Gott gehört? Wann werden sie verstehen, dass wir alle Brüder sind?!“, fragte der Papst angesichts der großen Verbreitung von Gewalt, Ungerechtigkeit und Hass.

Benedikt XVI. erinnerte die Gläubigen beim Angelusgebet auf dem Petersplatz an die biblische Erzählung von Abels Ermordung durch dessen Bruder Kain (vgl Gen 4,19) und wies darauf hin, dass die heutige Situation nicht viel besser sei. Christus schenke einerseits die Kraft, in ausweglosen Situationen nicht zu verzweifeln, und andererseits helfe er, Böses mit Gutem zu vergelten.

„Auf den Schrei, der sich aufgrund des vergossenen Blutes von so vielen Teilen der Erde erhebt, antwortet Gott mit dem Blut seines Sohnes, der das Leben für uns hingegeben hat. Christus hat nicht mit Bösem auf das Böse geantwortet, sondern mit dem Gutem, mit seiner unendlichen Liebe. Das Blut Christi ist das Unterpfand der treuen Liebe Gottes für die Menschheit. Jeder Mensch kann, wenn er den Blick fest auf die Wunden des Gekreuzigten richtet, auch im Zustand äußersten moralischen Elends sagen: ‚Gott hat mich nicht verlassen; er liebt mich, er hat sein Leben für mich gegeben!‘ –, und so kann er die Hoffnung wiederfinden.“

Gott lasse den Menschen in seiner Schwachheit nicht allein, bekräftigte Papst Benedikt. Er habe vielmehr den Wunsch, dass seine Heil bringende Macht unter den Menschen wirksam werde. „Öffnen wir Christus unser Herz!“