Benedikt XVI. trauert über verstorbenen Kardinal Castillo Lara

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ROM, 18. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Benedikt XVI. hat dem Erzbischof von Caracas in Venezuela, Kardinal Jorge Liberato Urosa Savino, ein Telegramm zukommen lassen, in dem er seine Trauer über den Tod von Kardinal Rosalio José Castillo Lara zum Ausdruck bringt.



Kardinal Castillo Lara, Salesianer und Präsident Emeritus der Päpstlichen Kommission für den Stadtstaat des Vatikans, starb am Dienstag in Caracas. Er war 85 Jahre alt.

Der Heilige Vater äußert gegenüber Kardinal Urosa, den Angehörigen des Verstorbenen und der ganzen venezolanischen Bevölkerung sein tiefes Beileid und vertraut „diesen eifrigen Hirten, der der Kirche mit solcher Liebe gedient hat“, der Barmherzigkeit Gottes an.

Kardinal Castillo Lara habe zunächst als Koadjutor von Trujillo in seiner Heimat und auch später, als er verschiedene Ämter in der Römischen Kurie bekleidete, einen „großherzigen und intensiven Dienst“ ausgeübt, der von seiner „großen Hingabe an die Sache des Evangeliums“ zeuge und zugleich „seine tiefe Liebe zur Kirche“ offenbare, schreibt Papst Benedikt XVI.

Nach dem Tod von Kardinal Castillo Lara besteht das Kardinalskollegium aus 179 Mitgliedern, von denen 104 jünger als 80 Jahre und damit befugt sind, an einem Konklave teilzunehmen.

Benedikt XVI. kündigte gestern, Mittwoch, ein Konsistorium für den 24. November an, in dem er 23 Hirten und Geistlichen in Würdigung ihrer Verdienste die Kardinalswürde verleihen wird. Danach wird das Kardinalskollegium 202 Mitglieder haben. 121 Kardinäle werden dann im Fall einer Papstwahl stimmberechtigt sein.