Benedikt XVI. und Netanyahu sprechen über Wege zum Frieden

Privatunterredung im Franziskanerkloster von Nazareth

| 1636 klicks

NAZARETH, 14. Mai 2009 (ZENIT.org).- 15 Minuten dauerte das Privtagespräch, das Papst Benedikt XVI. heute mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu im Franziskanerkloster von Nazareth führte.

Wie der Leiter des Pressebüros des Heiligen Stuhls, P. Federico Lomabardi SJ, nach der Begegnung berichtete, ging es bei dem Gespräch um den Friedensprozess im Nahen Osten. Vor allem wurde die Frage erörtert, wie dieser Prozess weiter vorangetrieben werden könne.

Im Anschluss an die private Unterredung traf die sechsköpfige Delegation des Staates Israel mit der Delegation aus dem Vatikan zusammen. Ihr gehörten neben Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone SDB der Substituten im Staatssekretariat, Erzbischof Fernando Filoni, der Apostolischen Nuntius in Israel, Erzbischof Antonio Franco, und ein Sekretär an.

Im Arbeitsgespräch, das rund 20 Minuten dauerte, wurden verschiedene Themen besprochen, die mit der Inkraftsetzung der wirtschaftlichen und finanziellen Vereinbarung zwischen dem Heiligen Stuhl und Israel verbunden sind. Auch ganz konkrete Fragestellungen wie die Vergabe von Visa für katholische Priester und Ordensleute in Israel wurden thematisiert.