Benedikt XVI. und Youtube: Die Liebe Christi erkennen lassen

Der Papst wendet sich an die „digitale Generation“

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ROM, 26. Januar 2009 (ZENIT.org).- In seinem Grußwort an die englischsprachigen Pilger und Besucher, die gestern, einen Tag nach dem Fest des heiligen Franz von Sales, Patron der Journalisten, auf den Petersplatz gekommen waren, verwies Papst Benedikt XVI. nach dem Angelusgebet, auf seine Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel 2009. Der Welttag fällt auf den 24. Mai 2009.



Das Schreiben beziehe sich auf die neuen Technologien, die aus dem Internet eine Ressource von größter Bedeutung gemacht hätten, erklärte Papst Benedikt. Dies betreffe vor allem die so genannte „digitale Generation“. Der Heilige Vater betonte, dass ein besonnener Gebrauch der Kommunikationstechnologien den Gemeinschaften zweifellos erlaube, „auf eine Weise geformt zu werden, die die Suche nach der Wahrheit, dem Guten und dem Schönen fördert und dabei geographische Grenzen und ethnische Unterschiede überwindet“. Zu diesem Zweck habe der Vatikan eine neue Initiative in Angriff genommen (ZENIT berichtete). Sie wolle dazu beitragen, im „World Wide Web“ Informationen und Nachrichten des Heiligen Stuhls schneller zugänglich zu machen.

Der Papst brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass diese Initiative die Menschen bereichern werde, weil sie so Jesus Christus kennen und lieben lernen könnten. Die Frohe Botschaft Jesu überbringe die Kirche bis zu den Enden der Welt. Sie gelte insbesondere jenen, die noch eine Antwort auf ihr geistliches Verlangen finden müssten.