Benedikt XVI. verabschiedet sich von Castel Gandolfo

Empfang in der Päpstlichen Sommerresidenz

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ROM, 28. September 2007 (ZENIT.org).- Nach über zwei Monaten Aufenthalt in der Päpstlichen Sommerresidenz von Castel Gandolfo wird Papst Benedikt XVI. am nächsten Mittwoch (3. Oktober) wieder in den Apostolischen Palast des Vatikans zurückkehren.



Zum Abschied von der kleinen Stadt in den Albaner Bergen empfing der Heilige Vater heute, Freitag, die verschiedenen Gemeinschaften des religiösen und zivilen Lebens des Ortes, darunter den Pfarrer von Castel Gandolfo, die Männer- und Frauenorden, den Bürgermeister mit den Gemeinderäten, die Polizeibeamten und die Carabinieri, die gemeinsam mit der Gendarmerie und der Schweizer Garde aus dem Vatikan für die Sicherheit des Heiligen Vaters sorgen, sowie die Beamten der verschiedenen Stellen des Governatorats der Vatikanstadt.

Benedikt XVI. dankte zuallererst dem Bischof von Albano, Marcello Semeraro, der ganzen Diözesangemeinschaft und die im Bistum tätigen Ordensgemeinschaften: „Einem jeden von euch möchte ich sagen, dass der Papst auf eure geistliche Unterstützung zählt und euch mit seinem Gebet begleitet, damit ihr mit beständiger Hochherzigkeit der anspruchsvollen Berufung zur evangeliumsgemäßen Vollkommenheit nachkommen könnt, um dem Herrn und den Brüdern in Freude und mit Hingabe dienen zu können.“

Anschließend sprach der Heilige Vater der Gemeindeverwaltung von Castel Gandolfo seinen Dank für die herzliche Gastfreundschaft aus, die die ganze Stadt und ihre Bewohner auszeichne. Diese Herzlichkeit werde nicht nur dem Papst entgegengebracht, sondern auch der Vielzahl von Menschen, die ihn aufsuchten, vor allem am Sonntag zum Angelus-Gebet.

Der Bischof von Rom dankte im Einzelnen auch dem Gesundheitspersonal und den Verantwortlichen der verschiedenen Abteilungen des Governatorats, den Polizisten, den Mitgliedern der Schweizer Garde und dem 31. Geschwader der italienischen Luftwaffe, das den Papst auf seinen verschiedenen Reisen begleitete: „Ich trage euch alle im Herzen und vertraue euch alle dem mütterlichen Schutz der seligen Jungfrau Maria an, während ich euch und die Menschen segne, die euch am Herzen liegen.“