Benedikt XVI.: Weihnachten als Fest des Konsums macht nicht glücklich

Gestalt Johannes des Täufers ist eine historische Tatsache und kein Mythos

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VATIKANSTADT, 10. Dezember 2012 (ZENIT.org). – Papst Benedikt XVI. hat beim Angelusgebet am  2. Adventssonntag dazu aufgerufen, im bevorstehenden Weihnachtsfest das Glück nicht oberflächlich in den Dingen zu suchen, sondern wirklich die Geburt des Erlösers Jesus Christus zu feiern.

 „In unserer Konsumgesellschaft, die uns dazu verleitet, unser Glück in den Dingen zu suchen, lehrt uns Johannes der Täufer, uns auf das Wesentliche zu beschränken, damit Weihnachten nicht nur eine oberflächliche Feier werde, sondern das Fest des Gottessohns, der gekommen ist, um den Menschen Frieden, Leben und wahre Freude zu bringen.“

Lukas beschreibe auch detailliert den geschichtlichen Rahmen dieses Ereignisses und „entzaubere“ dadurch jede rein mythologische Interpretation.

Er fixiere das Leben des Täufers genau in einem historischen Rahmen, indem er schreibt: „Es war im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius; Pontius Pilatus war Statthalter von Judäa … Hohepriester waren Hannas und Kajaphas“ (Lk 3,1-2)

Jesus sei das ewige Wort, Johannes die Stimme.Wir haben die Aufgabe, heute dieser Stimme unser Ohr zu schenken, um in unserem Herzen Platz zu schaffen für Jesus, dem Wort, das uns erlöst“, so der Heilige Vater.

Papst Benedikt rief dazu auf, in dieser Adventszeit bereit zu sein, mit den Augen des Glaubens im ärmlichen Stall zu Bethlehem das Heil zu sehen, das von Gott komme.[jb]