Benedikt XVI. wird über die berühmte Christus-Statue in Rio fliegen

Weltjugendtags-Organisatoren treffen sich in Rom

Rom, (ZENIT.org) | 1041 klicks

Papst Benedikt XVI. wird beim Weltjugendtag (WJT) die berühmte Statue „Christus der Erlöser“ in Rio de Janeiro von einem ganz besonderen Blickwinkel aus zu Gesicht bekommen. Er wird mit dem Helikopter die Statue umfliegen; ob er in der Nähe der Statue landen wird, steht noch nicht fest.

Dies war eine der Informationen von Erzbischof Rio de Janeiros, Orani João Tempesta, beim Treffen mit einem Ausschuss des Weltjugendtag-Komitees und Vertretern des Vatikans in Rom.

Man schätzt, dass etwa zwei Millionen junge Menschen am WJT 2013 in Brasilien teilnehmen werden. Das Programm beinhaltet neben vielen anderen Veranstaltungen eine „Via Crucis“ am Strand der Copacabana.

Das örtliche Organisationskomitee wird sich am 25. Januar in Rom aufhalten und weitere Treffen organisieren, bei denen die pastoralen Ziele gesetzt und konkrete Mittel zur Umsetzung besprochen werden sollen. Neben kirchlichen Führungspersönlichkeiten sind in der Kommission auch Mitglieder der brasilianischen Staatsregierung und örtliche Repräsentanten vertreten.

In den Kommuniqués auf der Webseite der brasilianischen Bischofskonferenz erklärt Msgr. Joel Portella, der ausführende Sekretär der Kommission, einige Ziele der Begegnungen: „Eines davon ist die enge Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Organisationen und den Organisationen des Heiligen Stuhls, besonders im Hinblick auf die internationale Papstreise, die mit dem WJT verbunden ist.“

„Wir werden ein Treffen mit dem Päpstlichen Rat für die Laien haben, wie es immer der Fall ist, und mit dem Liturgie-Rat. Ebenso mit den Vertetern aller Bereiche, die mit den Ereignissen in Zusammenhang stehen, an denen der Heilige Vater teilnehmen wird,“ erklärte Msgr. Portella.

Die Gruppen werden auch über Fragen der Sicherheit und der Kommunikation sprechen. Von Seiten der Vatikanrepräsentanten werden die Erfahrungen vergangener Papst-Reisen eingebracht werden.

„Die größte Herausforderung ist, alles in geschriebener Form festzuhalten und sehr spezifisch zu sein“, erläuterte ein weiterer Kommissionsleiter, P. Antonio Augusto.

„Es ist nicht nur der Besuch eines Staats-Oberhauptes, sondern des Heiligen Vaters, unseres Vaters, den wir mit so viel Liebe wie möglich empfangen wollen, dabei aber alle diplomatischen und bürokratischen Dimensionen mit einbeziehen müssen.“ [jb]