Benedikt XVI. wünscht sich Helfer der Armen und Schwachen

Gebetsmeinung für April 2009

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ROM, 1. April 2009 (ZENIT.org).- Im Monat April betet Benedikt XVI. dafür, „dass der Herr die Arbeit der Landwirte mit einer reichen Ernte segnet und die wohlhabenderen Völker für den Hunger in der Welt sensibler macht".

So lautet das allgemeine Gebetsanliegen des Heiligen Vaters für April 2009, das sich rund 50 Millionen Laien, Ordensleute, Priester und Bischöfe aus aller Welt zu Eigen machen. Im Rahmen des Gebetsapostolats tragen sie jeden Monat ihre Gebete und Opfer für die Person und die Anliegen des Papstes vor Gott.

Neben dem allgemeinen Gebetsanliegen gibt es jeden Monat auch ein missionarisches Gebetsanliegen, das diesmal ebenfalls auf die armen und besonders verletzlichen Menschen Bezug nimmt: „dass die Christen in Krisengebieten für die Armen und Kranken, für Frauen und Kinder durch ihre Solidarität und Liebe ein Zeichen der Hoffnung sind".

Nach Angaben der Weltorganisation für Ernährung und Landwirtschaft (Food and Agriculture Organization, FAO) ist die Zahl der Hungernden im letzten Jahr weltweit um 40 auf 963 Millionen gestiegen. Rund 90 Prozent der Unterernährten leben in Entwicklungs- und Schwellenländern. In Schwarzafrika leidet jeder Dritte an chronischem Hunger.