Benedikt XVI. würdigt Kardinal Hamao, einen „stolzen Sohn des japanischen Volkes“

Beileidstelegramme an den Bischof von Yokohama und die Schwester des Verstorbenen

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ROM, 9. November 2007 (ZENIT.org).- Gestern, Donnerstag, ist der frühere Präsident des Päpstlichen Rates der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs, Kardinal Stephen Fumio Hamao, in Tokio gestorben. Der 77 Jahre alte Kardinal litt an Lungenkrebs.



Papst Benedikt XVI. hat dem Bischof von Yokohama, Rafael Mashairo Umemura, und der Schwester des Verstorbenen, Teresa Teruko Uematsu, ein Beileidstelegramm zukommen lassen, die heute vom Heiligen Stuhl veröffentlicht wurden.

In seinem Schreiben an den Hirten würdigt der Bischof von Rom das „hingebungsvolle Zeugnis“ des Kardinals für das Evangelium, „seine lebendige Sorge für die Armen und seinen großzügigen Dienst für die Weltkirche“. Benedikt XVI. versichert, für den „stolzen Sohn des japanischen Volkes“ zu beten. Allen, die in der Hoffnung der Auferstehung über den Tod des Kardinals trauern, übersendet der Heilige Vater seinen Apostolischen Segen „als Unterpfand des Trostes und der Stärkung in Jesus Christus, unserem Herrn“.

An die Schwester des Verstorbenen schreibt Benedikt XVI.: „Tief betrübt über die Nachricht des Todes Ihres lieben Bruders, bekunde ich Ihnen und Ihrer Familie meine tiefe Sympathie. Ich versichere Ihnen meiner Gebete für seine ewige Ruhe, und bitte unseren Herrn Jesus Christus darum, dass er Ihnen den Trost und den Frieden gewähren möge, die aus unserer festen Hoffnung an seine Versprechen kommen.“

Nach dem Tod von Kardinal Hamao besteht das Kardinalskollegium aus 178 Mitgliedern. 103 davon haben die Altersgrenze von 80 Jahren noch nicht überschritten und wären somit befugt, an einem Konklave teilzunehmen.