Benin-Reise des Papstes im Zeichen der Glaubensstärkung

Mit den verliehenen Gaben Salz der Erde und Licht der Welt sein

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VATIKANSTADT, 13. November 2011 (ZENIT.org). - Auf seine Apostolische Reise am kommenden Wochenende ins afrikanische Benin hat Papst Benedikt nach dem sonntäglichen Angelusgebet vorausgeblickt. Mit den von Gott verliehenen Gaben Salz der Erde und Licht der Welt zu sein sei die Aufgabe eines jeden Christen. Diese Worte Christi hätten auch die Arbeit der zweiten Spezialversammlung für Afrika der Bischofssynode im Jahr 2009 geleitet. Der Papst bat die Pilger, ihn bei seiner Reise im Gebet zu begleiten. Benedikt XVI. sagte zu den französischsprachigen Pilgern dazu nach dem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz:

Ich möchte…den Glauben und die Hoffnung der Gläubigen in Afrika und auf den angrenzenden Antillen bestärken. Ich vertraue diese Reise und die Bewohner des geehrten afrikanischen Kontinentes eurem Gebet an, vor allem die Menschen dort, die Unsicherheit und Gewalt erfahren. Möge Unsere Liebe Frau von Afrika die Bemühungen unterstützen und begleiten, die alle Menschen unternehmen, die für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden arbeiten! Dafür erteile ich meinen Segen!“

Die Afrikasynode von 2009 hatte unter dem Titel „Die Kirche in Afrika im Dienst für Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden“ im Vatikan getagt. Bei seinem Besuch vom 18. bis 20. November in Benin wird der Papst das Schlussdokument dieser Synode unterzeichnen und veröffentlichen. Zudem trifft er in der Hauptstadt Cotonou mit dem Staatspräsidenten sowie den Bischöfen des Landes zusammen. Schließlich ist ein Besuch in der Stadt Ouidah geplant, wo er am Grab des ersten schwarzafrikanischen Kurienkardinals Bernardin Gantin (1922-2008) beten will.

In seinen italienischen Grüßen gedachte der Papst an diesem Welt-Diabetes-Tag allen chronisch Diabetes-Kranken der Welt (ZENIT berichtet). Er bete auch für die zahlreichen jungen Menschen, die von der Krankheit betroffen seien, ebenso für deren Pfleger.

An die deutschsprachigen Pilger gerichtet erinnerte der Papst an die Seligsprechung des von den Nationalsozialisten ermordeten Märtyrerpriesters Carl Lampert in Dornbirn (ZENIT berichtete) an diesem Sonntag. An ihm seien die Paulusworte „Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis“ (1 Thess 5,5) wahr geworden. Der Papst rief dazu auf, sich der Fürsprache des neuen Seligen anzuvertrauen, der vor seinen Verfolgern die Treue zu Jesus Christus bekannt hatte: „Ich liebe meine Kirche. Ich bleibe meiner Kirche treu und auch dem Priesteramt. Ich stehe für Christus und liebe seine Kirche.“