Beratung über vatikanische Familienumfrage

Tagung des Rates der Bischofssynode

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 255 klicks

Am Montag und am Dienstag hat der Rat der Bischofssynode über die weltweiten Ergebnisse der vatikanischen beraten. Wie die Bischofssynode am gestrigen Mittwoch mitteilte, hätten sich „Herausforderungen und Schwierigkeiten hinsichtlich des Familienlebens“ sowie die Dringlichkeit neuer Formen der Verkündigung gezeigt. Aus den verschiedenen Bischofskonferenzen sei ein hoher Rücklauf gekommen, ebenso seien Anregungen von Einzelpersonen und Gruppen aus allen Teilen der Welt hinzugekommen.

Am Montag nahm Papst Franziskus persönlich an den Sitzungen teil. In der Pressemitteilung des Vatikans hieß es, der Papst unterstreiche damit die Bedeutung, die er der Synode „als Ausdruck der bischöflichen Kollegialität“ und dem Thema der Familienpastoral einräume.

Der Rat der Synode habe, so die Mitteilung weiter, einen umfassenden Entwurf der Umfrageergebnisse erarbeitet, der „die Stimme der Kirche in allen ihren Komponenten und in der Bandbreite der umgebenden Situationen“ erkennen lasse. Die Diskussionsbeiträge des Rates der Bischofssynode fließen nun in die Arbeiten für das „Instrumentum laboris“ ein, das Dokument, das zur Vorbereitung auf die Synode dient.

An der Beratung nahmen der Referent der Synode, Kardinal Péter Erdo, Erzbischof von Esztergom-Budapest, und der Sekretär Msgr. Bruno Forte, Erzbischof von Chieti-Vasto, teil. Papst Franziskus nutzte den Anlass und segnete den neuen Flügel des Sitzes des Generalsekretariats mit der Kapelle und den neuen Büros.