Bereits 110.000 Anmeldungen für Weltjugendtag in Toronto

Erwartungen gehen bis zu einer halben Million

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ROM, 11. Februar 2002 (ZENIT.org).- Bisher haben sich bereits 110.000 Jugendliche für den Weltjugendtag on Toronto angemeldet. Sogar eine Anmeldung aus Afghanistan liegt vor. Das teilte das Organisationsteam aus Kanada mit.



Der Leiter des kanadischen Organisationskomitees des WJT 2002, Pater Thomas Rosica sagte auf einer Pressekonferenz in der Botschaft Kanadas beim Heiligen Stuhl, dass man für das Ereignis vom 18. bis 28. Juli etwa 500.000 Jugendliche aus 122 Ländern in der kanadischen Stadt erwarte.

Die ersten 40 Jugendlichen, die sich angemeldet hatten, stammen aus Algerien. Auch sind Gruppen aus Aserbaidschan, Burkina Faso und Benin auf der Anmeldeliste.

Der Priester sagte Zenit gegenüber, dass die Anwesenheit der lateinamerikanischen Jugendlichen von besonderer Bedeutung sein wird. Zum ersten Mal werden 200 Jugendliche aus Kuba am Weltjugendtag teilnehmen. Die kubanische Regierung erlaubte an vergangenen Weltjugendtagen lediglich 40 Jugendlichen die Teilnahme. Besonderes zahlreich sind die Buchungen aus Kolumbien und Costa Rica.

Der kanadische Botschafter am Heiligen Stuhl Wilfrid-Guy Licari sagte, seine Regierung werde ihr Mögliches tun, um Jugendlichen aus allen Ländern, besonders denen aus der Dritten Welt, ein Visum zu ermöglichen.

Pater Rosica teilte auch mit, dass die Sicherheit durch eine Sondereinheit gewährleistet wird, die sich aus der kanadischen Polizei aller Einsatzbereiche zusammensetzt. Diese Woche fand deren Treffen mit der italienischen Polizei, der Schweizer Garde und der italienischen Regierung statt, die den Weltjugendtag 2000 in Rom organisierten.

"Es ist evident, dass wir bei der derzeitigen internationalen Lage bei jeder Veranstaltung die nötigen Mittel aufwenden werden, um absolute Sicherheit zu garantieren", so der Botschafter.

Vatikansprecher Joaquín Navarro-Valls sagte während des Treffens, dass bisher "keine Rede von einer eventuellen Kurzvisiste des Papstes bei den Ruinen des World Trade Centers in New York gewesen ist".

Nach seinem Aufenthalt in Toronto wird der Heilige Vater möglicherweise nach Mexiko weiterreisen, um die Seligsprechung von Juan Diego vorzunehmen, jenes mexikanischen Indianers, dem die Gottesmutter von Guadalupe erschienen ist.

Weitere Informationen über den Weltjugendtag sind der Webseite http://www.wyd2002.org zu entnehmen.