Berlin: Kardinal Woelki weiht Caritas-Arztmobil ein

Frank Zander ermöglicht Anschaffung

Berlin, (Erzbistum Berlin) | 236 klicks

Am 17.12.2013 um 15:00 Uhr übergibt Kardinal Woelki das neue Caritas - Arztmobil seiner Bestimmung. Frank Zander hat mit einer Spende von 20.000,- Euro die Neuanschaffung möglich gemacht. Seit 18 Jahren veranstaltet der Musiker seine Weihnachtsfeier für Obdachlose und Bedürftige, 18 Jahre war auch das bisherige Caritas - Arztmobil für die medizinische Versorgung von Wohnungslosen in Berlin im Einsatz. Die Übergabe findet vor der Caritas-Ambulanz zur medizinischen Versorgung Wohnungsloser am Bahnhof Zoo in der Jebensstraße 3 statt.

„Im Rahmen unserer alljährlichen Obdachlosen-Weihnachtsfeier haben wir das Arztmobil der Caritas kennen- und schätzen gelernt. Als wir hörten, dass das alte Fahrzeug bald ausgemustert werden muss und es vielleicht kein neues mehr geben wird, haben wir einen kleinen Teil unserer Spendengelder für den Kauf und die Einrichtung des neuen Arztmobil zusammengespart. Ich bin sehr froh, dass es nun endlich geklappt hat und die kleine „Zander-Nixe“ auf den Türen soll für etwas Auflockerung sorgen – Das Thema ist ernst genug“ so Frank Zander, der bei der Übergabe dabei sein wird.

Seit 1995 bietet der Caritasverband für das Erzbistum Berlin mobile medizinische Versorgung für Wohnungslose an. Das Caritas - Arztmobil sucht wohnungslose, kranke Menschen dort auf, wo sie sich aufhalten. Es fährt zu sozialen Brennpunkten, Suppenküchen, Bahnhöfen sowie Szeneplätzen und ergänzt die Angebote der Caritas-Ambulanz am Bahnhof Zoo, dem ältesten medizinischen Hilfsprojekt für Wohnungslose in Berlin. Das Caritas - Arztmobil ist ein Transporter, der in einen einfachen Behandlungsraum umgebaut wurde. Hierin stehen die wichtigsten medizinischen Instrumente zur Sofortversorgung bereit. Mit ehrenamtlichen Ärzten, Krankenpflegern und Sozialarbeitern leistet das Caritas - Arztmobil medizinische Basisversorgung für Menschen ohne Krankenversicherung, die auf der Straße leben oder von der medizinischen Regelversorgung nicht erreicht werden.

Von: Thomas Gleißner (Caritas)

(Quelle: Webseite des Erzbistums Berlin)