Besuch im Zeichen der Nächstenliebe: Kardinal Cordes reist auf die Philippinen

Vollversammlung der Bischofskonferenz und Verleihung der Ehrendoktorwürde

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ROM, 19. Januar 2009 (ZENIT.org).- Auf Einladung der Philippinischen Bischofskonferenz („Catholic Bishops Conference of the Philippines", CBCP) wird der Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum", Kardinal Paul Josef Cordes, vom 19. bis 24. Januar in Manila an der bischöflichen Vollversammlung teilnehmen.

Der Kardinal werde zusammen mit den Bischöfen über die theologischen Elemente nachdenken, die in der ersten Enzyklika Papst Benedikts XVI. Deus caritas est hervorgehoben worden seien, kündigte der Rat in einer entsprechenden Erklärung an. Dies solle dazu dienen, im Ausgang von den Initiativen der Teilkirchen nützliche Hinweise für die Verantwortung zu erhalten, die der Rat auf Weltebene habe.

Die Katholiken bilden rund 90 Prozent der philippinischen Gesamtbevölkerung - der höchste Prozentsatz in ganz Asien. Seit das Christentum vor 400 Jahren in dem Land Einlass gefunden habe, seien das Wachstum der Kirche und die Treue zum Glauben ein Kennzeichen der ganzen Nation geworden. Das komme auch in zahlreichen karitativen Werken zum Ausdruck.

Die Sendung der „diakonia", so heißt es in der Erklärung, sei unverzichtbar sowohl für die Armen des Landes als auch für das Sichtbarwerden des Wesens der Kirche selbst. In ihr sei die Rolle des Ortsbischofs von grundlegender Bedeutung.

Im Verlauf seines Besuches wird Kardinal Cordes mehrere Konferenzen und Begegnungen zum Thema konkret gelebter Nächstenliebe bestreiten. Auch eine Begegnung mit der Staatspräsidentin ist geplant. Des Weiteren wird dem Kardinal die Ehrendoktorwürde der Päpstlichen und Königlichen Universität vom heiligen Thomas verliehen werden, die ihren Sitz in Manila hat. Es handelt sich um die älteste Universität Asiens und um eines der größten katholischen Athenäen weltweit.