Besuch in L

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ROM, 28. April 2009 (ZENIT.org).- Nach seinem Besuch in der Basilika Santa Maria di Collemaggio begegnete Papst Benedikt XVI. heute, Dienstag, vor dem eingestürzten Studentenwohnheim der Universitätsstadt L’Aquila einer Gruppe von zwölf Studenten.



Der Heilige Vater grüßte jeden einzelnen persönlich und hörte aufmerksam auf das, was ihm die jungen Leute zu erzählen hatten. Benedikt XVI. kümmerte sich dabei nicht um Grenzen, die das Protokoll vorgesehen hatte, und er nahm sich viel Zeit. Jeder der Studenten verabschiedete sich von einem Papst, der ihnen ein in die Zukunft weisendes Wort und ein väterliches Lächeln mitgegeben hatte. Acht Kommilitonen der Studenten waren beim durch das Erdbeben verursachten Einsturz des modernen Gebäudes ums Leben gekommen.

Nach der Begegnung mit den jungen Menschen ließ sich Papst Benedikt von einem Feuerwehrmann vor den weiterhin unbewohnbaren Häusern der Stadt noch nähere Erläuterungen zum Einsturz des Studentenwohnheims geben, das als erdbensicher gegolten hatte. Noch heute sind unter den Trümmern des Wohnheims die Überreste eines normalen Studentenlebens zu sehen: Vorlesungsmitschriften, Bücher und andere persönliche Gegenstände.

Benedikt XVI. begab sich danach mit einem vom Zivilsschutz zur Verfügung gestellten Jeep nach Coppito, wo er mit den Bürgern der Stadt, den Bürgermeistern der anderen betroffenen Gemeinden und mit allen in der Region vertretenen und aktiven Hilfskräfte zusammentraf.