Bewaffneter Raubüberfall: Zwei Salesianer ermordet in Venezuela

Zwei weitere wurden von den minderjährigen Tätern verletzt

Rom, (Fides) | 304 klicks

„Erzbischof Reinaldo Del Prette L. von Valencia bringt in Gemeinschaft mit seinen Brüdern im Priesteramt und mit den Ordensleuten und Laien seines Bistums den tiefen Schmerz und das große Entsetzen der ganzen kirchlichen Gemeinschaft über den Mord an P. Jesus Plaza und Bruder Luis Sanchez von den Salesianern von Don Bosco, und über die Aggression zum Ausdruck, deren Opfer sie in der Ordensgemeinschaft der Don-Bosco-Schule wurden“, heißt es in einer Verlautbarung der Erzdiözese Valencia (Venezuela) zum gewaltsamen Tod eines Priesters und eines Laienbruders und der Gewalt gegen andere Mitglieder der Ordensgemeinschaft der Salesianer von Don Bosco.

„Die Salesianer sind seit über einem Jahrhundert ein wichtiger Teil unserer Ortskirche und dieses schreckliche Ereignis schmerzt und erschreckt uns sehr“, heißt es in der Verlautbarung.

Zu dem Überfall kam es am Samstag, dem 15. Februar, als zwei Jugendliche in die Schule der Salesianer von Don Bosco eindrangen, um dort einen Diebstahl zu verüben, wobei es zur Gewalt gegen die Ordensleute kam. Wie aus ersten Ermittlungen hervorgeht, soll es sich bei den Tätern um zwei Minderjährige im Alter von 13 und 15 Jahren handeln. Bei dem bewaffneten Raubüberfall wurden auch P. José Luis Salazar und P. David Marin (64 Jahre) schwer verletzt, die derzeit im Krankenhaus behandelt werden.

„P. Jesus Plaza (80 Jahre) und Bruder Luis Sanchez (84 Jahre) haben nicht überlebt“, so der Ordensobere der Salesianer von Don Bosco in Venezuela, P. Luciano Stefani. P. Fernando Santana, Leiter des Hauses der Salesianer von Don Bosco in Guaparo am Stadtrand von Valencia, der betont, die Tat zeige, „wie groß die Unsicherheit in unserem Land ist“.

Der Großrektor der Salesianer von Don Bosco, P. Pascual Chavez, twittert in einem Kommentar zu der Tat: „Lasst uns für den Frieden in diesem Land beten“. (CE)

(Quelle: Fidesdienst, 17/02/2014)