Bindung - Bildung- Gewaltprävention

Symposium der IDAF am 5. Juli 2013

Mönchengladbach, (ZENIT.orgIDAF) | 344 klicks

Die Zahl der Geburten in Deutschland sinkt weiter, die Folgen des demographischen Defizits werden spürbar (z.B. Fachkräftemangel). Gerade weil die Zahl der Kinder in Deutschland seit vier Jahrzehnten sinkt und weiter sinken wird, darf, wie es gerne gesagt wird, „kein Kind verloren gehen, müssen wir jedes Kind mitnehmen“. Denn Kinder sind die Zukunft. Gewalttätige Kinder und Jugendliche jedoch bieten keine gute Zukunft. Ihr Potential ist nicht nur verloren, sondern kann sich zu einer Gefährdung des Gemeinwohls auswachsen. Im Licht des demographischen Wandels und der Zukunft des Gemeinwohls sind Antworten auf Fragen nach den Ursachen und Präventionsmöglichkeiten von jugendlicher Gewalt dringlicher denn je. Die Fragen haben zu tun mit der Bindungs-und Verantwortungsfähigkeit junger Menschen, mit ihren frühen und frühesten Prägungen in Familie und Schule. Die  Antworten auf solche Fragen geben auch Aufschluss darüber, ob wir auf dem Weg in eine repressive oder solidarische Gesellschaft sind, ob Konsens oder Konflikt, Hass oder Liebe unsere Zukunft prägen.

Die Veranstalter wollen mit dem Symposium über „Bindung-Bildung-Gewaltprävention“ ein Forum für diese Fragen bieten und versuchen, auch Antworten zu finden. Von besonderer Bedeutung für die Ursachenforschung und die Prävention erscheinen uns die familiäre Bindung, Medien und Schule. Erst in Ansätzen erforscht ist die Bedeutung der Musik für Prävention und Therapie gewaltbereiter Jugendlicher. Namhafte Experten aus all diesen Bereichen werden empirisch fundierte Vorträge halten und für anschließende Diskussionen zur Verfügung stehen.

Da die Platzzahl begrenzt ist, werden die Interessenten gebeten, sich baldmöglichst für eine Teilnahme anzumelden, am besten formlos per Mail an die Institutsadresse mit Angabe des Namens, der Anzahl der Gäste und entsprechender Korrespondenzadresse. Die Teilnahme ist gebührenfrei und schließt die Tagesverpflegung ein. Die Veranstaltung ist als Fortbildung (besonders für Lehrer) anerkannt.

Veranstalter des Symposiums sind das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung.