Bischof von Moramanga: Ich danke allen Menschen guten Willens, die uns helfen

Besuch in den vom Zyklon heimgesuchten Gebieten

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ROM, 20. Februar 2010 (ZENIT.org).  – Wie aus offiziellen Daten hervorgeht, sind mindestens 200.000 Menschen von dem Tropensturm „Giovanna“ betroffen, der Madagaskar am 13. Februar heimgesucht hat. Insgesamt 40.000 Menschen mussten infolge von Überschwemmungen evakuiert werden, während Regen und Wind rund 8.475 Wohnungen verwüsteten und weitere 4.230 vollkommen zerstörten. Insgesamt starben mindestens 17 Menschen, 77 wurden verletzt und vier werden noch vermisst. Über 100 Schulen, Krankenhäuser, Kirchen und Büroräume wurden beschädigt.

 „Endlich ist es mir gelungen, Andasibe zu besuchen“, so Bischof Gaetano Di Pierro von Moramanga gegenüber der Agentur Fides, „denn nach dem Zyklon war das Dorf, das sich rund 140 Kilometer von Antananarivo im Osten Madagaskars befindet, von der Umwelt abgetrennt. Ich habe mit dem Bürgermeister gesprochen, der erste Hilfsprogramme auf den Weg brachte. Es sind auch Mitarbeiter des Catholic Relief Service (CRS) vor Ort, mit denen wir die verursachten Schäden prüfen, um eventuelle Hilfsprogramme gezielt planen zu können.

Ich danke allen Menschen guten Willens, die uns helfen und für uns beten. Diesen Dank spreche ich auch im Namen aller Bürger der Stadt Moramanga und aller Gläubigen meiner Diözese aus“, so Bischof Di Pierro abschließend.