Bischöfe - Arbeiter im Weinberg des Herrn

Papst Franziskus richtet sich an spanische Bischöfe

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 222 klicks

Papst Franziskus empfing gestern Vormittag, am 3. März 2014, die spanischen Bischöfe zu einem „Ad Limina“-Besuch. Der Papst forderte die Bischöfe dazu auf, Arbeiter im Weinberg des Herrn zu sein. Da der Glaube kein kulturelles Erbe sei, sondern aus der persönlichen Begegnung mit Jesus entspringe, sei die unablässige Verkündigung unabdingbar. Der Papst hob die Bedeutung einer guten Ausbildung der Priester und Seminaristen und einer guten pastoralen Betreuung der Familien hervor. „Eine evangelisierte Familie ist ein kostbarer Vermittler der Evangelisierung, vor allem weil sie die Wunder, die Gott in ihr bewirkt hat, ausstrahlt.“

Den Glauben in einer profanen Umgebung zu vermitteln, sei ein schwieriges Unterfangen. Gott werde aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen und in den privaten Bereich gedrängt. Deshalb sei es erforderlich, dass die Bischöfe neue Wege fänden, um das Evangelium zu verkünden und die Herzen der Menschen zu erreichen. Die Bischöfe dürften sich bei ihrer Arbeit nicht allein fühlen noch glauben, es zu sein. Auch die ihnen anvertraute Herde sei empfänglich für Gott.

Papst Franziskus würdigte die Arbeit der Caritas und der spanischen Kirche für die Armen und Bedürftigen. Die Bischöfe forderte er auf, den Menschen nahe zu sein und als gute Samariter im Sinne Jesu zu arbeiten.