Bischöfe loben die Abschaffung der Todesstrafe in New Mexico

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WASHINGTON, D.C.,  25. März 2009 (ZENIT.org).- Seit 18. März ist New Mexico einer von insgesamt 15 US-Staaten, der die Todesstrafe untersagt. Die US-Bischöfe gratulierten aus diesem Anlass vorige Woche ihren Kollegen in New Mexico und allen Anderen, die an der Beseitigung der Todesstrafe in diesem US-Bundesstaat arbeiteten.

In einer Stellungnahme, die auf der Website der Bischofskonferenz erschien, wurde auf die „erfolgreichen Bemühungen“ eingegangen.

Bill Richardson, Gouverneur des Staates, unterzeichnete am 18. März ein Gesetz, das die Todesstrafe in New Mexico abschaffte. Zwei Tage davor hatte Bischof William Murphy den Gouverneur in einem Schreiben zu diesem Schritt bewogen.

Die Unterzeichnung der Gesetzesvorlage helfe „eine Kultur des Lebens in unserem Land aufzubauen“, hieß es in dem Brief. Kathy Saile, Direktor des Büros für inländische soziale Entwicklung, das zur Bischofskonferenz gehört, berichtete, dass „die Bischöfe von New Mexico und Andere unermüdlich daran arbeiteten, ihren Staat zum Führer in der Abkehr von der Todesstrafe in unserem Land zu machen“.