Bischöflicher Appell zur Unterstützung der Christen im Irak

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PORTSMOUTH, 13. Juni 2007 (ZENIT.org).- Angesichts der eskalierenden Gewalt gegen Christen im Irak hat der Bischof von Portsmouth (Großbritannien) die Gläubigen zu vermehrtem Gebet und zur Unterstützung der dort tätigen katholischen Hilfswerke aufgerufen.



Bischof Crispian Hollis ist innerhalb der Bischofskonferenz von England und Wales für die Kommission Internationale Angelegenheiten zuständig. In seinem Schreiben, das am Dienstag veröffentlicht wurde, würdigt er das heroische Glaubenszeugnis der christlichen Minderheit, die immer stärker verfolgt werde.

„Mit großer Traurigkeit haben wir innerlich alarmiert einen markanten Anstieg der Gewalttätigkeiten gegen die irakischen Christen beobachten können. Innerhalb der letzten Wochen haben der Mord an P. Ragheed Aziz Ganni und dreier Subdiakone in Mosul sowie die Entführung von P. Hanni Abdel Ahad und fünf Jugendlicher in Bagdad die ernste Gefahr sichtbar gemacht, der sich die Christen aufgrund ihres Glaubens aussetzen müssen.

Unter diesen schrecklichen Umständen möchte ich öffentlich meine Unterstützung für die christliche Gemeinde und für das heroische Zeugnis zum Ausdruck bringen, das Priester, Laien und Ordensleute im Irak geben.

Die Menschen im Irak benötigen unser Gebet und unsere konkrete Unterstützung, und ich lege ihnen all jene katholischen Einrichtungen ans Herz, die dort arbeiten, um die Kirche innerhalb des Iraks zu unterstützen.

Ich möchte alle Menschen in Portsmouth darum bitten, sich mit meinem Gebet für alle zu verbinden, die im Irak leiden müssen, und besonders für die Christen, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden.“