Botschaft des Papstes zum Weltfriedentag 2013

Selig sind, die Frieden stiften

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ROM, 16. Juli 2012 (ZENIT.org) – Zur Feier des 46. Weltfriedenstags am 1. Januar 2013 hat der Heilige Vater Benedikt XVI. folgendes Motto gewählt: „Selig sind, die Frieden stiften“.

Die alljährliche Botschaft des Papstes will im schwierigen Kontext unserer Zeit eine Aufforderung an alle Menschen sein, die Verantwortung für den Aufbau des Friedens als persönliche Aufgabe aufzufassen.

Deshalb wird die Botschaft sich mit der Fülle und Vielseitigkeit des Friedensbegriffs auseinandersetzen, beginnend beim Menschen: innerer und äußerer Friede, und auch auf die anthropologische Krise eingehen, das Wesen und die Bedeutung des Nihilismus erkunden und zugleich die Grundrechte, besonders Gewissens-, Meinungs- und Religionsfreiheit ansprechen.

Die Botschaft wird außerdem eine ethische Sichtweise auf gewisse Maßnahmen bieten, die weltweit eingesetzt werden, um die Wirtschafts- und Finanzkrise einzudämmen, dem Notstand im Ausbildungssystem und der politischen Krise entgegenzutreten, die in vielen Fällen auch eine Besorgnis erregende Krise der Demokratie ist.

Zusätzlich wird die Botschaft sich mit dem 50. Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Enzyklika „Pacem in terris“ von Papst Johannes XXIII. befassen, derzufolge der menschlichen Würde und Freiheit immer der Vorrang gebührt, damit eine Gesellschaft errichtet werden kann, die diskriminierungslos jedem Menschen dient und das Wohlergehen aller Menschen anstrebt, auf dem allein Gerechtigkeit und echter Friede errichtet werden können.

„Selig sind, die Frieden stiften“ wird die achte Botschaft von Papst Benedikt XVI. zur Feier des Weltfriedenstags sein. Die Titel der vorangegangenen sieben Botschaften lauteten: „In der Wahrheit liegt der Friede“ (2006), „Die menschliche Person – Herzmitte des Friedens“ (2007), „Die Menschheitsfamilie – eine Gemeinschaft des Friedens“ (2008), „Die Armut bekämpfen, den Frieden schaffen“ (2009), „Wenn du den Frieden willst, bewahre die Schöpfung“ (2010), „Religionsfreiheit, der Weg zum Frieden“ (2011), „Junge Menschen zu Frieden und Gerechtigkeit erziehen“ (2012).

[Übersetzung des italienischen Originals von Alexander Wagensommer]