Botschaft des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog zum Ende des Ramadan

Christen und Muslime erkennen die Pflicht des Einsatzes zur Herbeiführung des Friedens

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VATIKAN, 25. November 2002 (ZENIT.org).- "Christen und Muslime und die Wege zum Frieden" lautet der Titel de Schreibens der Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan, das die Unterschrift des neu ernannten Präsidenten des Päpstlichen Rates, Erzbischof Michael L. Fitzgerald trägt.



Hauptthema des Schreibens ist die Frage des Friedens, "die sich unserer Welt heutzutage mit ganz besonderer Dringlichkeit stellt". "Die Ursachen der Konflikte haben oft ihren Ursprung im Herzen der Menschen, die sich weigern, sich Gott zu öffnen", heißt es weiter. Weshalb Christen und Muslime "als Menschen, die an den alleinigen Gott Glauben", aufgerufen werden "die Wege des Friedens zu erkunden.

Die Religionen spielen nach Ansicht des Päpstlichen Rates eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, den Frieden zu erlangen und zu bewahren, indem sie einen besonderen Beitrag vor allem im Bereich der Erziehung leisten. Der vollständige Wortlaut der Botschaft ist auf Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch auf der Homepage der vatikanischen Missionsagentur FIDES zugänglich.