Botschaft von Papst Benedikt an die Generalversammlung der Fokolar-Bewegung

Wahl der Nachfolgerin von Chiara Lubich steht im Mittelpunkt der Arbeitssitzungen vom 1. bis 31. Juli

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CASTEL GANDOLFO, 2. Juli 2008 (ZENIT.org).- Nach dem Tod von Chiara Lubich vor etwas mehr als drei Monaten erlebe die Fokolar-Bewegung nun „einen historischen Moment“, denn sie trete in „eine neue und unbekannte Zeit“ ein, erklärte heute Vormittag Oreste Basso, Ko-Präsident der 1943 gegründeten Bewegung, bei der Generalversammlung in Rocca di Pappa.



516 Mitglieder der Bewegung werden bis zum Ende dieses Monats die neue Präsidentin, die Ko-Präsidenten und mehrere Berater wählen.

Benedikt XVI. ließ den Teilnehmern der Generalversammlung eine Botschaft zukommen. In dem Schreiben, das Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone SDB signiert hat, wird betont, dass der Heilige Vater dafür bete, dass die Bewegung weiterhin ein „fruchtbares Zeugnis für das Evangelium“ ablege – „nach dem Charisma der unvergesslichen Chiara Lubich“.

Der Papst äußert zudem einen konkreten Wunsch: „Dieses bedeutende Ereignis möge großzügige Vorsätze für ein erneuertes Anhängen an Christus hervorrufen.“ Außerdem solle die Begegnung  dazu ermutigen, immer besser auf die Herausforderungen der heutigen Zeit zu antworten.

Abschließend heißt es in der Botschaft, dass der Bischof von Rom den Delegierten, die sich im Centro Mariápolis in Castel Gandolfo versammelt haben, und allen Mitgliedern der Bewegung den Apostolischen Segen erteile.

Die Arbeiten der Generalversammlung werden bis zum 31. Juli dauern.