Botschaft zum Weltmissionssonntag 2010

„Christus auf der ganzen Welt sichtbar werden lassen!"

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ROM, 25. März 2010 (ZENIT.org).- Die Christen müssen einer gleichgültigen Welt ein Zeichen der Hoffnung bieten und verstehen, das es die Taufe mit sich bringt, Zeugen des Evangeliums zu sein und die Botschaft Jesu zum „Sauerteig" der universalen Brüderlichkeit werden zu lassen.

Mit diesem Auftrag wendet sich Papst Benedikt XVI. in der Botschaft zum Weltmissionssonntag 2010 ( 24. Oktober) an die Gläubigen der Welt, die er darum bittet, trotz aller wirtschaftlichen Probleme die jungen Kirchen zu unterstützen.

Auf dieser Welt des Lichts und Schattens müsse ein Christ durch seine Hoffnung herausragen, die entstehe, da er eines Tages der Liebe Gottes begegnet ist, die das Leben ändert. Eine Folge sei ein erneuertes Engagement für die Verkündigung des Evangeliums.

Besonders betont der Papst die Wichtigkeit eines „erwachsenen Glaubens". Ein neuer Humanismus könne nur gefördert werden, wenn der Christ durch das Gebet, das Hören des Wortes Gottes und das Studium der Wahrheiten des Glaubens genährt sei.

Aufgabe des Gläubigen sei es, dass er in einer multiethnischen Gesellschaft lerne, Zeichen der Hoffnung zu bieten und universale Brüder und Schwestern zu werden. Dabei sollen die großen Ideale gepflegt werden, die die Geschichte verwandeln, damit die Erde ohne falsche Illusionen oder nutzlose Ängste zu einem „Haus aller Völker" werde.

Benedikt XVI. dankt besonders den „Fidei-Donum"-Priestern und allen Missionaren und rief dazu auf, trotz aller Schwierigkeiten den jungen Kirchen die wirtschaftliche Unterstützung nicht zu entziehen.