„Botschafter des Friedens“ sein: Worte Benedikts XVI. am Ende der Generalaudienz

Grußworte nach der Generalaudienz

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ROM, 8. November 2006 (ZENIT.org).- Aus Anlass des interreligiösen Gebetstreffens in Assisi vor 20 Jahren, das Papst Johannes Paul II. einberufen hatte, bekräftigte Papst Benedikt XVI. heute, Mittwoch, im Anschluss an die Generalaudienz vor Zehntausenden von Menschen seinen Friedensappell vom Sonntag und betonte: „Die Welt braucht dringend Frieden.“



In seinen Grußworten an die englischsprachigen Pilger erkläuterte der Heilige Vater, was „die Notwendigkeit, den Frieden zu errichten“, für den einzelnen konkret bedeute: unermüdlich zu beten. Das wahre Gebet „verwandelt die Herzen und öffnet uns für den Dialog, das gegenseitige Verständnis und die Versöhnung".

Die Mauern, die durch Gewalt, Hass und Rache aufgebaut worden seien, gelte es niederzureißen.

Unter den Teilnehmern der Generalaudienz, die diesmal wieder ganz im Zeichen des heiligen Paulus stand, befand sich auch eine Gruppe von nichtchristlichen Jugendlichen. Sie halten sich in diesen Tagen in Assisi auf, um mit gleichaltrigen Christen über den Frieden in der Welt nachzudenken und sich zu Säleuten des Friedens ausbilden zu lassen. Die interreligiöse Tagung wurde vom Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog organisiert.

Benedikt XVI. bestärkte die Jugendlichen in ihrem Einsatz für den Frieden und ermunterte sie, nach dem Treffen als „Zeugen des Geistes von Assisi“ und als „wahre Botschafter des Friedens“ in ihre jeweilige Heimat zurückzukehren.